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Du befindest dich in der Kategorie: Kaninchengeschreibsel Dienstag, 03. Juli 2007
Es sitzen keine Fischer in diesem Boot.
Und dann sterben alle kleinen Fische aus, ertränken sich im täglichen Sog und ich fühle mich etwas verwirrt, denn niemand fragt, wundert, oder gegenwärtigt überhaupt erstmal im Hier und Jetzt, was ja letztlich nichts anderes bedeutet als Ausgesetztheit an feinere Sinne, die aber eigentlich, das heißt also nach eigenem Ermessen, eher das Maul halten sollten, denn wer will das schon hören und auch schon wieder oder überhaupt erstmal nicht mehr hier, später vielleicht manchmal, aber lieber nur noch vollendet und von oben und wesentlich abgeklärter, etwa so wie von einer Aussichtsplattform aus, von der man garnicht ausblicken möchte weil sie selbst schön genug ist um gesehen zu werden, von da aus jedenfalls wäre es ein Leichtes zum 'verstehen wollen', das aber ist wie mit dem Reifen, das bringt nichts, selbst wenn es funktioniert, am Ende ist das nicht wichtig, sondern nur, ja was, was fügt man da jetzt an, da ist eigentlich nur eines, letztlich bleibt nur ein Satz für jeden übrig, in den man alles hineinpacken kann was man braucht auf seiner großen Reise in die Warteschleife, beziehungsweise in die eigene perönliche Einstellung zu sich selbst und dem Menschen der sich manchmal als du ausgibt, ganz freigiebig, wobei doch Situationen schon selten genug sein können, ohne dass ein Anderer sie an Andere vergibt, was dir dann als Verschwendung erscheint, was du aber eigentlich wiederum ganz gut findest, denn man ist ja jugendlich und aufgeschlossen und der Wahnsinn regiert noch immer den Straßenbelag der Gehirnwindungen, so wie immer für richtig erklärt, halb im Glauben versunken und halb im Selbstbestätigung suchenden Drüberstehen, ähnlich wie diese Plattform eben, nur auf wackeligeren Beinen, kleinen dünnen Stelzen aus wurmstichigen Holz, die nichts tragen außer Überschwang und Übelkeit, ganz zum Schluss dann wieder in der Vergeblichkeit versunken, aus der man eigentlich ausbrechen wollte, sie erbrechen, verdauungsgestört und apetitlos, eine einzige Ode an das Wachstum und den Reichtum der eigenen hoffnungsgebenden Vorstellungskraft. Und das war's dann meistens, jedenfalls so lange wie man den eigenen Atem anhalten kann.
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