Login / Verwaltung
Navigation
Kategorien
Kalender
Kaninchengänge
Kaninchenstall
|
Donnerstag, 30. März 2006
Kaninchentiefsinnlos mit Gewinnchance
Geschichtstauglichkeit unter Beweis, Hormonschwankungen unter Verschluss. Kreislaufstörungen in Haft, diagnostizierte Bedingungen unerfüllt, erwünscht, verträumt. Kleine Macken, großes Kacken; Durchfallinsel in der besetzten Zone. Keine Hose. Nichts zu tragen, kein Wein, keine Ware, nur Susbraktionskerten nirgends dunkelnd. Zu schnell. Frettchen umkreisen mich. Ein Wind kommt von den Inseln. Ausgewaschene Hosen. Der Lächerlichkeit preisgegeben. Folterreiwäsche justiert Zweifel im Selben. Frau, Kind, Unfallwagen und die Sowjetunion. Verlorenes Diebesgut trägt nüchterne Stille. Kein Regen kann meine Tränen verstecken. Der Kurs fällt zurück, erschlägt den freien Willen und betet für den Stillstand. Dann der Neologismus, unverändert klar: Es fängt wieder an, es beginnt; bleib stehen, komm runter, langsamer, keine Angst. Stoßgebete nach Bewahrung karikieren den Verstand. Sehnsucht und Eifersucht vergehen im Raster. Weitergehende Studien gingen zu weit; Stillstand, glückraubend und das Selbst ad absurdum führend, ebenso die Wünsche. Unerfüllte Feenwelten müssen erhalten bleiben. Anhang der Projektion in der Existenzangst: Auch nur ein Widerspruch im Wiederspruch, Kreislauf, Weisungshaufen, populär. Ungefragter Besuch, erwünschter Sinneswandel. Versprechungen, Küsse, falsche Lügen, Konsummaterial; alle tanzen, fahren, haben Augen, erblinden den Krückstock, schlingen, verdauen, bilden Sekrete, scheiden aus und EINFACH NUR VIELE VIELE SITUATIONEN. Und so fort.
Mittwoch, 22. März 2006
Kaninchenkonstrukte
ZERMATSCHT. Zeitlos durch einen Hammer. Breiige Masse. Immer denken und die Wege wegwerfen, die ich wähle. Weggehend denken. Keine Reue. Dreihundert mal praktiziert, nie bemerkt, nur vermerkt, katalogisiert, kategorisiert, kaschiert... Versteckt, schließlich wieder verworfen. Gedachtes unter Verschluss. Alles versteckt, verbuddelt und vergraben; keinen Gedanken dran verschwendet. Dann verfolgt, greifbare Nähe. Erwachen und gefangen! Keine Fluchtmöglichkeit, jeder weitere Schritt befreit deine Ewigkeit. Und nicht mich. Und nicht ich. Nur die Konfrontation. Stöcke und Pflanzen. Unerfülltes Glück, verständnislos. Fortwährend bringst du mir deinen Hunger bei. Dann das ganze Herz, von Anfang an, donnernd, unkontrolliert, tief brennend, infizierend, denkend. Verstand beerdigt, Grenzen gezogen und eingehalten. Ich zeige dir purpurne Himmelsstürme, angstlose Gärten. Hier kannst du endlich mal aufhören du zu sein. Aber ich seh dich nicht, deine Selbstkonstruktion beinhaltet mich nicht, ich werde ausgeblendet, kann mich deinem Zorn nicht mehr stellen. Kein Sturm, kein Wind, keine Böe. Herunter, langsamer, keine Sorge, bittebittebitte keine ANGST. Jetzt finde ich mich selbst nicht mehr. Du hast mich zweifeln und bangen gemacht. Du hast mich beraubt. Du hast mich verneint. Du hast mich an die Wand geklatscht. Und.
Dienstag, 14. März 2006
Kaninchenseelsorger
KNIET NIEDER; IHR JÄMMERLICHEN STERBLICHEN. ER IST ZURÜCK. Heiland, Ex-WG-Partner, Rechtsbeistand und Vertrauensperson:
Der Lügenpeter! Man, was habe ich ihn vermisst. Aber jetzt ist er wieder hier. Mit vollbepackten Taschen stand er grinsend vor der Tür und bat um Einlass. Wie konnte ich ihm das verwehren? Wir hatten ja sooo viel Spaß miteinander. Bis ihn plötzlich alle gehasst haben, wer weiß warum.
Sonntag, 12. März 2006
Kaninchenwuseldusel
Ich hätte heute gerne einen Traum gehabt. In dem ging es um mich, hauptsächlich. Weil es einfach nie genug um mich gehen kann. Ich war der Baum des Lebens, in meinem Schoß ein Kreuz, Männchen und Weibchen meine Arme und eine Sonne zierte mein Haupt. Jenseits von mir war nur das Nichts, ein grenzenloses Licht. Meine Beine waren Zerstörung und Wiedergutmachung und meine Hände fühlten und dachten. Meine Linke führte ein lebendiges Schwert und bestand aus Luft. Meine Rechte hielt einen Becher. Das Wasser war aber vergiftet und als ich davon trinken wollte, flog es fort. Ich sah ihm nach, wie es im grenzenlosen Nichts verschwand. Und als schließlich die Nacht kam und König Arthus und Morgana sich brennend dem Liebesakt ergaben, erkannte ich: Ich war nichts als eine gottverdammte Metapher! Ein Sinnbild für Dinge, die sich nicht in Worte kleiden lassen und sich einbilden sie wären IDEEN. Aus dem grenzenlosen Nichts kam die Realität. Sie hatte meine Gedanken erkannt und schickte sich nun an, mit mir zu verhandeln. Sie wollte echt sein und ich war ihre dunkle Seite, die sie daran hinderte. Als ich mich nicht für dumm verkaufen ließ, wurde sie patzig. Also schlug ich mit meinem Schwert nach ihr. Die Realität lachte und sagte: Du weißt doch, dass nichts echt ist! Da erkannte sie die sich in sich selbst auflösende Wahrheit und mich und sich und verstummte. Von nun an gingen wir gemeinsam an das Problem heran. Dann wäre ich aufgewacht und hätte aus meiner Konfusion den Optimismus gebaut. Aber leider träumte ich nur von freudschen Phallussymbolen und wachte mit enormem Harndrang auf. Wieder nix.
|