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Kaninchenstall
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Montag, 30. Juli 2007
und so
Möp, kaum wieder hier, nach zwei Wochen Berlin, schon langweile ich mich wieder ganz ganz furchtbar... Nicht, dass ich mich in Berlin nicht auch ab und zu gelangweilt hätte, aber das war irgendwie trotzdem angenehmer, weißauchnicht... Hier ist es so verdammt still, das fällt mir jetzt mehr auf denn je... alles was ich höre ist das Husten des Hausbesitzers (tatsächlich jetzt gerade in diesem Moment) und ab und zu ein paar Autos... Naja, bald ist's überstanden, noch ein Monat, und ich kann anfangen mich zu beschweren wie scheiße Berlin eigentlich ist...
Mittwoch, 11. Juli 2007
Neues, Altes, Worte, eine Frau - und eine Meinung.
Nach langer Zeit habe ich es mal wieder geschafft, etwas zu schreiben. Fühlte sich ungewohnt an, hat aber, denke ich, funktioniert. Lernt also Anja kennen, einen Menschen von Interesse. Fuchur mochte die Geschichte übrigens nicht, deshalb wird er so schnell aus dem Stall nicht wieder freikommen.
Dienstag, 10. Juli 2007
Wer schreit, der lügt.
Komm, Kommandant, komm Komma Komma Kommata, Katana kompliziert, kompiliziiert ko-impiliziirritiert zu viert! zu Pferd zu Fuß (ein Gruß) zu spät zu recht! Gerächt, in echt! Gerecht gezecht in's Gemächt gekotzt verrotzt otzt Holt einen Arzt! Er stirbt!! (vom 16.02.05, heute wieder- und für gut befunden)
Sonntag, 08. Juli 2007
Willie Wiesel wuselt rum, wuselt schief und wuselt krumm, wuselt in die Ecken rein, so ein Wiesel das ist fein.
Der Kaninchenbau hat eine neue Frisur... ist noch nicht so ganz das Wahre, da sind noch so viele weiße Stellen, aber die zu verändern kostet Geld... Außerdem habe ich vorübergehend Fuchur in den Kaninchenstall sperren müssen, weil er wieder meine Zahnbürste benutzt hat, ohne mich zu fragen...
Dienstag, 03. Juli 2007
Es sitzen keine Fischer in diesem Boot.
Und dann sterben alle kleinen Fische aus, ertränken sich im täglichen Sog und ich fühle mich etwas verwirrt, denn niemand fragt, wundert, oder gegenwärtigt überhaupt erstmal im Hier und Jetzt, was ja letztlich nichts anderes bedeutet als Ausgesetztheit an feinere Sinne, die aber eigentlich, das heißt also nach eigenem Ermessen, eher das Maul halten sollten, denn wer will das schon hören und auch schon wieder oder überhaupt erstmal nicht mehr hier, später vielleicht manchmal, aber lieber nur noch vollendet und von oben und wesentlich abgeklärter, etwa so wie von einer Aussichtsplattform aus, von der man garnicht ausblicken möchte weil sie selbst schön genug ist um gesehen zu werden, von da aus jedenfalls wäre es ein Leichtes zum 'verstehen wollen', das aber ist wie mit dem Reifen, das bringt nichts, selbst wenn es funktioniert, am Ende ist das nicht wichtig, sondern nur, ja was, was fügt man da jetzt an, da ist eigentlich nur eines, letztlich bleibt nur ein Satz für jeden übrig, in den man alles hineinpacken kann was man braucht auf seiner großen Reise in die Warteschleife, beziehungsweise in die eigene perönliche Einstellung zu sich selbst und dem Menschen der sich manchmal als du ausgibt, ganz freigiebig, wobei doch Situationen schon selten genug sein können, ohne dass ein Anderer sie an Andere vergibt, was dir dann als Verschwendung erscheint, was du aber eigentlich wiederum ganz gut findest, denn man ist ja jugendlich und aufgeschlossen und der Wahnsinn regiert noch immer den Straßenbelag der Gehirnwindungen, so wie immer für richtig erklärt, halb im Glauben versunken und halb im Selbstbestätigung suchenden Drüberstehen, ähnlich wie diese Plattform eben, nur auf wackeligeren Beinen, kleinen dünnen Stelzen aus wurmstichigen Holz, die nichts tragen außer Überschwang und Übelkeit, ganz zum Schluss dann wieder in der Vergeblichkeit versunken, aus der man eigentlich ausbrechen wollte, sie erbrechen, verdauungsgestört und apetitlos, eine einzige Ode an das Wachstum und den Reichtum der eigenen hoffnungsgebenden Vorstellungskraft. Und das war's dann meistens, jedenfalls so lange wie man den eigenen Atem anhalten kann.
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